Dolmetschunterstützung

Die Arbeit mit DolmetscherInnen in der Psychotherapie bietet oft erst die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten. Was in der Arbeit mit Flüchtlingen üblich ist, ist doch eine Veränderung des üblichen psychotherapeutischen Settings. Die Zweierbeziehung wird um eine dritte Person erweitert.

Alle DolmetscherInnen sind zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet und der Kontakt beschränkt sich auf die Therapiesitzungen. Somit können KlientInnen frei über ihre Probleme und das Erlebte sprechen.

„Vielfach ermöglicht diese Form der Kommunikation erst die Beziehungsaufnahme zwischen Patientin und Therapeutin. Die Länder- und kulturspezifischen Kenntnisse der übsersetzenden Person können zugleich auch eine wichtige Bereicherung für die Therapie darstellen.“ (Preitler, 2006, S.164)

Unsere DolmetscherInnen sind im Rahmen ihrer Tätigkeit einer großen emotionalen Belastung ausgesetzt und besuchen regelmäßig Supervisionen sowie Fortbildungen.