Psychotherapie im Kontext von Flucht und Traumatisierung
Angebot für Menschen mit Flucht- und Vertreibungserfahrung
Unser Angebot richtet sich an geflüchtete, kriegstraumatisierte Personen mit psychotherapeutischem oder psychologischem Unterstützungsbedarf.
Viele haben das Gefühl, dass sie von den Ereignissen ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Zudem führen aktuelle Belastungen häufig zu einer Fortsetzung des traumatischen Geschehens. Dazu zählen jahrelanges Warten auf Entscheide der Asylbehörden, die Unsicherheit des Ausgangs des Asylverfahrens, der Mangel an finanziellen Mitteln, keine Möglichkeiten zu arbeiten.
Als Folge leiden viele an psychischen, psychosomatischen und körperlichen Erkrankungen, die sich zum Beispiel folgendermaßen äußern können: Schlafstörungen, Albträume, Ängste, Schmerzzustände, anhaltende Traurigkeit und Leeregefühl, wiederkehrende belastende Erinnerungen, Schuldgefühle, scheinbar „unerklärliche“ Aggression und Wut, das Gefühl „Außer sich zu stehen“, Einsamkeit und Misstrauen, Bluthochdruck, „Herzschmerzen“, Selbstwertprobleme, die Angst, „verrückt zu werden“ etc.
Zielgruppe:
Unsere KlientInnen sind Menschen
- in der Grundversorgung – asylwerbend oder subsidiär schutzberechtigt
- jeden Geschlechts und Alters
- unterschiedlicher Herkunft, Religion, politischer Einstellung oder ethnischer Zugehörigkeit
Die Therapieprozesse sind bei Bedarf dolmetschgestützt.
HIKETIDES bietet keine Krisenintervention an. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an die Christian Doppler Klinik oder die Promente Salzburg 24h-Krisenhotline.