Benefizkonzert „Am Rande mittendrin“

18. November 2026, 19:00 Uhr | Marmorsaal, Schloss Mirabell, Salzburg

Am Rande der politischen Wertschätzung, aber mittendrin in unserer Gesellschaft sind die Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, bringen nicht nur ihre Geschichten und Erfahrungen mit, sondern auch einen großen kulturellen Reichtum. Sie stehen vor der Herausforderung, in einer neuen Umgebung Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Um die therapeutische Weiterarbeit und damit die psychische Stabilisierung und gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen zu ermöglichen, veranstaltet der Verein Hiketides ein Benefizkonzert.

Es erwarten Sie:

  • Lateinamerikanische und spanische Gitarrenimprovisationen von Victor Toral
  • Iranische Mikrotöne mit Ney, Daf und Stimme – Georg Degenhardt, Nazeh Nasrin, Behzad Tograei
  • Kurdische Stimmgewalt mit dem Duo Sultan Tezel und Jano Mosso
  • Ukrainische Lieder mit Yulija, Alija und Milena Tsivkovskaja aus dem Hiketides-Team
  • Klavierstücke zu vier Händen mit dem Duo Madl, dem Nachwuchs aus dem Hiketides-Team

Darüber hinaus hören Sie Texte von Asma Ismaelzada, Hadil Shami und Jwan Haji aus der Hiketides-Schreibwerkstatt.

Moderiert wird der Abend von Gudrun Doringer/SN.

Der gute Zweck:
Mit dem Erlös aus diesem Konzert wird die therapeutische Arbeit des Vereins Hiketides unterstützt – Psychotherapie und psychologische Begleitung für Menschen nach Migration, Flucht und Trauma.

Tickets & Infos
Eintritt: € 30
Kartenbestellung unter: office@hiketides.at

Wir freuen uns auf Sie!

Kulinarische Entdeckung beim Jour Fixe

Salzburg, 1. Oktober 2025, 19 Uhr, Jour Fixe vom Verein HIKETIDES.


Wie jedes Mal kam wieder eine illustre Runde zusammen: Rund zwanzig Mitarbeiterinnen nutzten den Abend, um Neuigkeiten aus dem Verein zu erfahren, bekannte und neue Gesichter zu treffen und sich auszutauschen. Neben den Vorstandsmitgliedern nahmen auch Praktikantinnen, Dolmetscherinnen und mitarbeitende Therapeutinnen teil. Wir waren an diesem Abend eine bunte Mischung von
Menschen mit Wurzeln aus neun verschiedenen Ländern – gelebte Vielfalt also!
Ein besonderes Highlight war wie so oft der kulinarische Teil. Die Mutter unserer sudanesischen Dolmetscherin Fatma hatte uns erneut angeboten, uns mit traditionellenSpeisen aus ihrer Heimat zu verwöhnen.
Nach dem offiziellen Teil wurde also geschlemmt, geplaudert und gelacht. Fatma brachte Tamiyan – die sudanesische Variante von Falafel – sowie die
Süßspeise Legemat mit.

Neugierig probierten wir die kleinen goldbraunen Legemat, bissen hinein – und riefen fast gleichzeitig: „Das sind ja süße Bauernkrapfen!“

Erstaunt stellte ich fest, dass es viele tausend Kilometer entfernt eine fast identische Leckerei gibt. Ein nachfolgendes Gespräch mit Fatma ergab, dass sich die Zutaten ein wenig unterscheiden. Doch die Ähnlichkeit überwiegt.
So zeigte sich einmal mehr, dass Genuss verbindet – über Ländergrenzen hinweg.